Die Fastnacht ist eine Zeit in der alle gleich (verrückt) sind, viel gefeiert, gelacht und auch gerne mal Alkohol getrunken wird. Wenn man über die ursprüngliche Bedeutung von Karneval nachdenkt, hat sich das Fest in mancher Hinsicht sehr gewandelt.

Die ursprüngliche Bedeutung von Karneval ist in vorchristlichen Riten, wie die der Kelten, verwurzelt, die den Wechsel von der kalten Winterzeit in das warme fruchtbare Sommerhalbjahr beinhaltet. Durch das Verkleiden als Geister, Kobolde und unheimliche Gestalten der Natur und das Lärmen durch Rasseln und Ratschen, hat man versucht den Winter zu vertreiben.

Seit dem 13. Jahrhundert erstreckt sich die Kernzeit der Fastnacht von Weiberdonnerstag bis Faschingsdienstag. Somit beschreibt die Fastnacht ein Fest, welches die 40-tägige Fastenzeit vor Beginn des Osterfestes zelebriert. 

Heutzutage rückt der ursprüngliche Gedanke der Fastnacht eher in den Hintergrund und das gemeinsam ausgelassen sein, feiern und Spaß haben gewinnt mehr an Bedeutung. Ganz besonders am Rosenmontagsumzug, dem Höhepunkt der Fastnacht. Die Menschen feiern am Straßenrand oder sind beim Umzug involviert. So oder so muss man dabei das meist unfreundliche Winterwetter aushalten, sich warmtrinken oder warmtanzen.